Anbieter: Genusslandschaft Rügen

Genusstour für die Sinne - Landschaft erleben und genießen

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Beschreibung

Lust auf eine echte Entdeckungstour? Diese „Tour“ gibt’s zwar nicht virtuell, aber dafür in echt! Komm vorbei und erkunde unsere Flächen, erfahre mehr über unsere nachhaltige Landwirtschaft und sieh selbst, wo unsere regionalen Spezialitäten wachsen. Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Von Freetz nach Muglitz – Landschaft mit allen Sinnen erleben und genießen 

Die Route

Von Freetz oder Nadelitz kommend signalisieren üppige Wegränder, Hecken, blühende Raine und viele Blühflächen das Erreichen der „Genusslandschaft Rügen“.

Auf einer zwei Kilometer langen Strecken zwischen dem Findlingshaufen kurz vor Wobbanz und der Streuobstwiese bei Muglitz bieten sich herrliche Ausblicke über den Greifswalder Bodden, der Gesang der Feldlerchen ist vom Frühjahr bis in den Sommer allgegenwärtiger Begleiter.

Kleinteilig und maximal vielfältig stehen entlang des Weges alte und robuste Getreidesorten wie der Weizen Pommerscher Dickkopf, Lichtkornroggen oder die Dinkelsorte Zollernspelz. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Kulturen wie Buchweizen und Leindotter, die heute fast in Vergessenheit geraten sind.

Um die eiszeitlich verbliebenden Sölle stehen heute wieder Kopfweiden, Lesesteinhaufen schmücken den Weg, Feldraine wurden mit Wildobst wie Vogelbeere, Mehlbeere, Kornelkirsche, Weißdorn und Wildrose bepflanzt und auch die verblühten Blüten der Disteln dienen Arten wie dem Distelfinken und Tagpfauenauge als Nahrungsgrundlage.

Angekommen in Muglitz folgt nach optischen und akustischen ein kulinarischer Genuss - links liegt eine Streuobstwiese mit über 200 Bäumen verschiedener Sorten, die zum Probieren einladen.

Die „Genusslandschaft Rügen“ der FINC Stiftung und Landstiftung

Die gemeinnützige FINC Stiftung bewirtschaftet diese Flächen von rund 100 ha seit 2019 ökologisch nach dem Motto: das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden und nachhaltige Landnutzung zu demonstrieren. Hier sind die Felder und die Wiesen in den vergangenen Jahren deutlich bunter geworden und bieten ein Zukunftsmodel nachhaltiger Landnutzung innerhalb des UNESCO Biosphärenreservats.

Die ökologische Bewirtschaftungsweise der vielfältigen Kulturen produziert nicht nur regionale Lebensmittel, sie bietet auch Ackerwildkräutern und Tieren aller Art einen Lebensraum. Landwirtschaft heißt hier stets: Kulturlandschaft und damit das Lebensumfeld aktiv zu gestalten.

Die FINC Stiftung bietet auf Wunsch auch Führungen für interessierte Gruppen, Schulklassen und Vereine durch die „Genusslandschaft“.

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